Download Vom Werden und Wesen des ärztlichen Berufes: Eine Entgegnung by Erich Meyer PDF

By Erich Meyer

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Den Vorteil erleben wir jetzt in den Kliniken, deren Niveau weit hoher geworden ist als in friiheren Jahren, in denen eine allzu nachsichtige Priifung eine groBe Zahl Unfahiger in die klinischen Semester aufriicken lieB. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in den klinischen Semestern, und hier freilich muB meiner Ansicht nach eine tiefgehende Umgestaltung stattfinden. Da es nach dem oben Dargelegten unausfiihrbar ist, den Arzt von der Entwicklung der Einzelfacher auszuschalten, da zu ihrer Bewertung immer mehr Kritik gehort, da auch der Ausbau der theoretischen Fiicher immer weiter fortschreitet, und der Arzt Recht und Pflicht hat, ihre Auswirkung auf die praktische Gestaltung seiner Arbeit zu priifen, bleibt nichts anderes iibrig, als die Studienzeit um mehrere Jahre zu verlr'ingern.

Sie hatten, wenn auch in besonders weiter Auspragung, die eine Seite des Arztes entwickelt, nicht aber die humane. Wem die Fragestellung nicht am Krankenbett zufliegt, ist nicht Arzt; daB sie dann im Laboratorium durchgepriift 33 wird, spricht nicht gegen ihre aus arztlicher Anschauung kommende Abstammung. DaB es arztliche Fragestellungen gibt, auf die die Laboratoriumsforschung keine Antwort zu geben vermag, bedarf keiner Erorterung. Die Umstellung der Geister auf das "Allgemeine" kommt in fast komischer Weise auf den Kongressen zum Ausdruck.

Es muB ohne weiteres zugegeben werden, daB zahlreiche Publikationen -,ron "Fallen", von Wirkungen von Mitteln u. dgl. mehr, von Unreifen geschrieben. wertlos sind. Dasselbe gilt in noch viel hoherem MaBe von den in jeder Wochenschri£t bis zum OberdruB abgedruckten Fortbildungsvortragen; dem steht gegenuber. daB gerade von den bescheidensten und ernstesten, echten Forschern eben nur das geschrieben wird, was ihnen neu und einigermaBen beweisbar erscheint. So sieht es oft aus, als ob klinische Assistenten kein arztliches Interesse hatten und nur im Laboratorium lebten.

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