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By Joachim Scheiner

Die Verkehrsnachfrage privater Haushalte hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Dies gilt gleichermaßen für die deepest Motorisierung und die Verkehrsmittelnutzung wie für die zurückgelegten Wegelängen, die Aktionsräume und Zeitstrukturen. Einerseits haben räumliche Entwicklungen zu diesen Veränderungen beigetragen, etwa die Suburbanisierung und regionale Dekonzentration von Haushalten und Unternehmen. Andererseits ist der soziale Wandel in vielerlei Hinsicht eng mit der Verkehrsentwicklung verknüpft. Das Buch untersucht Verkehr und Wohnstandortwahl im Kontext von Lebenslagen, Lebensstilen und residenzieller Selbstselektion. Dabei stehen sowohl developments der letzten Jahrzehnte als auch gegenwartsbezogene Analysen im Mittelpunkt.

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So lässt sich der bekannte, von Newman und Kenworthy (1989) eindrucksvoll aufgezeigte enge Zusammenhang zwischen Siedlungsdichte und Benzinverbrauch in gleicher Weise auch als Zusammenhang zwischen Benzinpreis und Benzinverbrauch darstellen (Wegener 1999) – der ‘wirklich’ entscheidende Faktor bleibt offen. Zweitens werden verschiedentlich hohe Dichte bzw. fehlende Freiräume als Auslöser von ‘Fluchtmobilität’ in der Freizeit betrachtet: kurze Alltagswege am Werktag, aber Flucht ins Grüne am Wochenende (Holden/Norland 2005).

Zum anderen sehen sich solche Untersuchungen theoretisch und empirisch mit außerordentlicher Komplexität konfrontiert. h. ihrer Wanderungsbiografie zu sehen ist. Wie vor allem Birg, Flöthmann, Heins und Reiter (1998) gezeigt haben, ist die Wanderungsbiografie ihrerseits im Kontext weiterer ‘Teilbiografien’, nämlich der Haushaltsbiografie und der Erwerbsbiografie, zu sehen. Zwischen diesen Bausteinen bestehen interdependente Beziehungen; es kann also nicht von einseitigen Ursache-Wirkungs-Beziehungen ausgegangen werden, so dass es vom jeweiligen Forschungsinteresse abhängt, was als ‘abhängige Variable’ angesetzt wird.

Diese These ist allerdings auf der gesellschaftlichen Aggregatebene angesiedelt: Selbst wenn beispielsweise ‘neue’ Lebensstile ein über mehrere Jahrzehnte sich sukzessive veränderndes Verkehrshandeln der Lebensstilträger mit sich bringen sollten, ist damit nichts darüber gesagt, ob auch nur ein einziger Verkehrsteilnehmer sein Verhalten verändert hat. Die Veränderungen können ja auch aus den nachwachsenden Generationen resultieren, die wiederum in ihrem individuellen Lebenslauf ein stabiles Verhalten aufweisen.

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