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Mutter, Tochter und Oma bilden eine Untergruppe, Vater und Sohn eine andere. Von der Mutter geht 54 Ferdinand Buer ein moralischer Druck auf den Sohn aus. Der Vater jedoch behandelt den Sohn wie einen Knecht. Die durch diese Konstellation bei B. ausgelöste Wut kann nicht adäquat ausgedrückt werden. Sein Vater würde die Zurückweisung von Überforderungen als Auflehnung missverstehen, seine Mutter als Ungehorsam. B. spielt daher den lieben Jungen, der urn Ankennung durch Leistung bis zum Umfallen ringt.

Jede Teilnehmergruppe stellt nach Jüngst und Meder immer einen Ausschnitt umfassender sozialer Realität dar, die im Sinne von Moreno eine "Miniaturgesellschaft" bildet, darnit an gesellschaftlichem Wissenspotential teilhat und in ihren Erfahrungen und Fantasien auch dieses widerspiegelt (Jüngst, Meder 1991, S. 125) und den Prozess auf der Bühne beeinflusst. h. das spontane Mitteilen eigener Erlebnisse, die durch die Identifikation angerührt sind). Damit wird die bis dahin als einmalig empfundene Not der Protagonistin zu etwas von vielen Geteiltem.

Sie nähert sich der zu bearbeitenden Frage, sie schafft Orientierung. Im Tun wird die Situation angenommen, es gleicht dem Anziehen eines Kostüms, urn in eine Rolle zu schlüpfen. Der Raum wird gelebt. So wie der Regisseur Peter Brook von einem guten Bühnenbildner fordert, keinen fertigen Entwurf abzuliefern, sondern diesen als ständig in Bewegung und Aktion zu betrachten in Verbindung rnit den Aktionen und Möglichkeiten des Schauspielers (Brook 1969, S. 167), so ist das Einrichten des Raumes eng verknüpft rnit der zu erwartenden Aktion in ihm.

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