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By Markus Schäfers

Das Konzept Lebensqualität bietet einen Betrachtungsrahmen zur examine der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung und zur Weiterentwicklung des Rehabilitationssystems. Ausgehend von sozialwissenschaftlichen Ansätzen der Lebensqualitätsforschung erarbeitet Markus Schäfers die Grundlagen für eine Lebensqualitätserhebung bei Menschen mit Behinderung zur nutzerorientierten evaluate von Wohn- und Unterstützungsangeboten. Dabei werden insbesondere methodische Herausforderungen der Befragung von Menschen mit geistiger Behinderung fokussiert, das vorfindbare Instrumentenrepertoire analysiert und Ergebnisse der Methodenforschung dargestellt. Die examine der Lebensqualitätsdimensionen macht die Bedeutung sowohl von personenbezogenen Variablen als auch strukturellen Merkmalen der Wohneinrichtungen für die individuelle Lebensqualität ersichtlich.
Das Buch wurde mit dem ConSozial Wissenschaftspreis 2008 ausgezeichnet.

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Glatzer & Zapf 1984; Argyle 1996). Zudem spielen hier neben theoretischen auch methodische Problemstellen (z. B. der Effekt sozialer Erwünschtheit) eine Rolle (vgl. Kap. 3). Des Weiteren ist zu konstatieren: Wäre das subjektive Wohlbefinden mit objektiven Lebensqualitätsindikatoren hoch korreliert, wäre es für die Beurteilung von Lebensqualität ausreichend, ausschließlich externe Lebensbedingungen auf ihre Güte hin zu überprüfen. Gerade weil sich das subjektive Wohlbefinden als eigenständige Lebensqualitätskomponente zeigt, ist es für die Lebensqualitätsuntersuchung unabdingbar, den Blick gleichzeitig auf objektive und subjektive Indikatoren zu richten (vgl.

Auf Institutionen des Bildungssystems aus, die externe Ressourcen zur Lebens- und Alltagsbewältigung darstellen. Dennoch zeigt sich theoretisch und empirisch die besondere Relevanz sozialer Beziehungen und Netzwerke für die individuelle Lebensqualität, da die Teilhabe an Interaktions- und Kommunikationsprozessen Voraussetzung zur Realisierung elementarer Bedürfnisse, zur Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung ist (vgl. ). Dies bestätigt sich auch in Untersuchungen der Wohlbefindens- und Bewältigungsforschung: Art, Quantität und Intensität sozialer Beziehungen stellen im Allgemeinen die wichtigste Ressource zur Alltags-, Krisen- und Stressbewältigung dar (vgl.

Zur Beantwortung wird eine Skala von 0 („ganz und gar unzufrieden“) bis 10 („ganz und gar zufrieden“) benutzt. Abbildung 5 veranschaulicht die Antworthäufigkeiten auf die Frage nach der Lebenszufriedenheit. 040) (vgl. 3 Subjektives Wohlbefinden Die meisten Befragten verorten ihre Zufriedenheit im oberen Skalenbereich von 5 bis 10; lediglich bei insgesamt 9,4 % der Befragten liegt der Zufriedenheitswert unterhalb der Skalenmitte in dem Wertebereich, der Unzufriedenheit ausdrückt (vgl. SOEP-Monitor 2006, 113).

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