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By J. H. v. Kirchmann (auth.)

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So wie dieser um so vollkommener ist, je mehr er nicht sich selbst sehen lässt, sondern nur fremdes Sein abspiegelt, so auch das vVissen. Sein Wesen ist diese8 reine Spiegeln eine:< fremden Seins, ohne Beimischung des eignen seienden Zustandes. Ganz anders ist es mit der Lust, dem Schmerz und mit dem Begehren. Diese sind nur seiende Zustände der Seele und enthalten kein Wissen. Lust und Schmerz wird wohl durch Anderes erregt, Begehren ist auf Anders gerichtet; aber sie verschwinden nicht neben (1ie10en Andorn, sie sind kein blosser Spiegel diese,; Andern, son(1crn sie sind ein Sein in sich, das nur mit Anderem in V crbindun:~ steht, aber als Sein neben diesem Andern sich erhält, und selbst ein Gegenstand für das Wissen ist.

Diese Unterschiede werden gefühlt bei dem sogenannten Ausholen, um zu werfen oder um über einen Graben zu springen. Der Druck erfordert eine dauernde Kraftentwicklung, der Stoss nur eine augenblickliche. Um eine dauernde Kraft der Muskel zu entwickeln, muss das Wollen der Seele die gleiche Zeit andauern, obgleich die Gewohnheit bewirken kann, dass es nicht bemerkt wird. Nur die dem Willen nicht unterworfenen Muskeln der innern Organe sind hiervon frei, gehören aber auch nicht hierher, da sie kein Fühlen vermitteln.

In der Physik wird die Kraft an der Schnelligkeit der Bewegung und an der Grösse der bewegten Masse gemessen. Dieses Maass gilt für die Muskelkraft nicht. Die gleich langsame Bewegung desselben Gliedes kann mit verschiedenem Grade der Kraft vollführt werden, weil das Wollen dabei mitwirkend eintritt. Die Grade der Kraft können stetig sich ändern oder plötzlich wechseln. Sehr schwache oder sehr starke Grade werden nicht gefühlt. Man fühlt nicht den Druck einer Flaumfe der und nicht den Druck von zehn Centnern.

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