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By Emil Brunner

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Divine Fury: A History of Genius

Genius. The be aware connotes a nearly unworldly energy: the ability to create, to understand common secrets and techniques, even to wreck. As well known highbrow historian Darrin McMahon explains in Divine Fury, the idea that of genius should be traced again to antiquity, whilst males of serious perception have been regarded as recommended by means of demons.

Intersections of Gender, Religion and Ethnicity in the Middle Ages (Genders and Sexualities in History)

This selection of essays focuses awareness on how medieval gender intersects with different different types of distinction, relatively faith and ethnicity. It treats the interval c. 800-1500, with a selected concentrate on the period of the Gregorian reform circulation, the 1st campaign, and its associated assaults on Jews at domestic.

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Jeder Versuch, das Geschichtliche, auf das sich der christliche Glaube bezieht, auf ein System zeitloser Wahrheiten und auf ein unabhängig vom Geschichtlichen zu erkennendes System von Wahrheiten zurückzuführen - wie dies die großen deutschen Idealisten alle getan haben -, verfälscht seine Substanz. Der Grundsatz Fichtes, daß nur das Metaphysische und keineswegs das Historische selig mache, steht im diametralen Gegensatz zum Grundbekenntnis des Christentums: «Niemand hat Gott je gesehen, aber der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters war, der hat ihn verkündet ...

Jede dieser religiösen Anthropologien ruht auf dem Grund der common-sense- Lehre - was nach dem Vorausgesagten freilich etwas höchst Unbestimmtes heißen muß -, vertieft oder erweitert oder bildet sie um in einer Weise, die sich aus dem Grundwesen der betreffenden Religion ergibt, oft zu karikaturenhaften, unverständlich bizarren Gebilden, oft aber auch in einer \"1 eise, die des tiefen Eindrucks auf uns nicht verfehlen kann I . I Vgl. Stratton, «Psychology of the religious life», ein Buch, das leider unter etwas weniger sinnreichen, formal-psychologischen Gesichtspunkten eine wertvolle vergleichende religiöse Anthropologie bietet; dazu die anthropologischen Partien der vergleichenden «Phänomenologie der Religion» von van der Leeuw.

Jede Religion hat ihre, aus ihrem eigenen Wesen fließende Anschauung vom Menschen - die homerische so gut wie die ägyptische, die iranische so gut wie die vedische oder hinduistische, die jüdische oder mohammedanische. Jede dieser religiösen Anthropologien ruht auf dem Grund der common-sense- Lehre - was nach dem Vorausgesagten freilich etwas höchst Unbestimmtes heißen muß -, vertieft oder erweitert oder bildet sie um in einer Weise, die sich aus dem Grundwesen der betreffenden Religion ergibt, oft zu karikaturenhaften, unverständlich bizarren Gebilden, oft aber auch in einer \"1 eise, die des tiefen Eindrucks auf uns nicht verfehlen kann I .

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