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By Wolfgang Gantke, Vladislav Serikov

Die Beiträge in diesem Sammelband dokumentieren die heutige Diskussion um das Heilige, ein nach wie vor unerledigtes challenge der Religionswissenschaft. Sie wurden auf zwei verschiedenen Veranstaltungen präsentiert: einerseits auf dem Panel «Das Heilige als challenge in der Religionswissenschaft: Fragen und Perspektiven» der 31. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft in Göttingen im September 2013, andererseits auf dem Symposium «Die Diskussion um das Heilige: alte Fragen - neue Antworten» an der Goethe-Universität in Frankfurt am major im November 2013. Es geht um drei Themenbereiche: das Werk Rudolf Ottos, Anwendung der Kategorie des Heiligen in der Religionsforschung sowie die theoretische Auseinandersetzung mit der Kategorie des Heiligen.

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Ich vertrete in diesem Beitrag die These, dass es der „methodische Naturalismus“ ist, der diese gemeinsame Grundlage und damit eine Art unreflektierter „Bodenontologie“ (Georg Misch) bildet und will dies nachfolgend auch zu begründen versuchen. 1 In meinem Beitrag werde ich die vielleicht voreilig als erledigt erklärte religionswissenschaftliche „Diskussion um das Heilige“ deshalb gezielt auf die aktuelle Naturalismus-­Diskussion beziehen, weil in dieser erweiterten, fachübergreifenden Perspektive neue und für die Religionswissenschaft durchaus relevante Antwortversuche auf die alte Frage nach dem Heiligen ermöglicht werden.

Im christlichen, speziell katholisch-­spirituellen Kontext, denkt man an die Verehrung des Herzens Jesu, welches häufig als Einzelskulptur abgebildet wird. 19 Innerhalb der oben aufgeführten Kategorie des reduzierten Körpers wären neben den einzeln abgebildeten Körperteilen als Verehrungsobjekte die heiligen Reliquien zu nennen. Reliquien sind Überreste eines Heiligen oder Gegenstände, auf die ein Heiliger durch Berührung seine Kraft übertragen hat. Im Christentum standen sich in Bezug auf einen geteilten Körper zwei entgegengesetzte Positionen gegenüber.

Lingam und Yoni sind die bekanntesten Körperteile, die im hinduistischen Raum intensiv verehrt werden. Das Lingam ist die anikonische Gestalt von Shiva. Im Lingam sehen die Gläubigen nicht nur die schöpferische, sondern ebenso die erhaltende und zerstörende Kraft Shivas. 13 In Tempeln findet man meist eine Kombination von Lingam und Yoni. 14 Das Abbild der weiblichen Genitalien (Yoni) gehört zu den ältesten in Stein gearbeiteten Symbolen, deren Darstellung 30000 Jahre zurückliegt. B. unter: http://de�wikipedia�org/wiki/Linga� 14 Husain, Sharukh: Die Göttin.

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