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By Willi Marxsen

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Wer etwa die Hermannsschlacht von Heinrich von Kleist nach der Historie der Hermannsschlacht befragt, wird keine brauchbare Antwort bekommen und bringt sich zugleich um das Verstehen dessen, was Kleist mit seinem Werk aussagen wollte. Nun drückte man die Einsicht, die man gewonnen hatte, meist in einer Terminologie aus, die man bei der Frage nach dem historischen Jesus benutzt hatte; und eben das verhinderte, daß man das Problem wirklich durchschaute. Man hatte bisher unterschieden zwischen "historisch echt" und "Gemeindebildung".

Denn nun stellt sich doch zwangsläufig die Frage, welcher der Verfasser "richtig" von Gott redet. Diese Frage kann nur durch "Kritik" beantwortet werden. Man muß allerdings genau darauf achten, daß durch das Einführen von Kritik die Darstellung der Theologien nicht nachträglich wieder verändert wird. Historische Theologie muß historische Theologie bleiben. Dennoch muß sie nun beurteilt werden, und dabei kommt man um eine Wertung nicht herum. Es muß also ein Kriterium gesucht werden, das diese Wertung ermöglicht.

Das müßte man zeigen und die Gründe dafür angeben. Solange das nicht geschehen ist, bleibt die Frage als Frage bestehen - es sei denn, man könnte zeigen, daß die Frage nach dem historischen Jesus als solche schon falsch gestellt ist. Auf falsch gestellte Fragen kann es natürlich keine richtigen Antworten geben. Und tatsächlich hat sich inzwischen herausgestellt, daß die Frage falsch gestellt war. Die lange Forschungsgeschichte kann hier nicht dargestellt werden. Auf zwei Einsichten, die man gewann, möchte ich aber wenigstens hinweisen.

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