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Der Globalisierungsprozess hat das deutsche Bildungssystem als eine Herausforderung erreicht, auf die bisher keine überzeugende Antwort gefunden wurde. Daher widmet sich der Aktionsrat Bildung in seinem zweiten Jahresgutachten dem Thema „Bildungsrisiken und Bildungschancen im Globalisierungsprozess“.
Die Experten stellen Globalisierungsprozesse mit ihren vielschichtigen Konsequenzen dar, insbesondere einer zunehmenden Unsicherheit für individuelle Lebensläufe, und zeigen daraus resultierende Herausforderungen für Bildungsinstitutionen auf. Zentrale Erfordernisse für alle Bildungsphasen von der frühen Kindheit bis hin zur Weiterbildung werden nach einer examine der scenario beleuchtet und konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert.

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Energienutzung), wenn Information widersprüchlich oder unklar ist (z. B. Wertpapierkauf), wenn die Problematik komplex und kaum durchschaubar ist (z. B. Klimawandel) oder wenn Emotionen eine Rolle spielen (z. B. soziale Bindungen). Nicht-analytisches Entscheidungsverhalten. Wenn die Voraussetzungen für eine strikt rationale Strategie der Informationsverarbeitung nicht mehr gegeben sind, kann nur noch beschränkt rational agiert werden. Hierzu zählt beispielsweise: Ignorierung der Unsicherheit. Wenn es keine bzw.

Stabiles Instabilitätsbewusstsein. Die Haltung zu Unsicherheiten und Entscheidungsfreiheiten kann eher defensiv, abwehrend, ängstlich, meidend oder eher offensiv, akzeptierend, selbstbewusst, suchend sein. Wichtig ist für das Individuum ein stabiles Instabilitätsbewusstsein. Wer ein solches Bewusstsein hat, ist sich der Unsicherheit bewusst, kann aber damit leben und umgehen und sie angemessen wahrnehmen und aushalten. Der übliche Begriff lautet Ambiguitätstoleranz. Folgende weitere Komponenten hängen eng mit Ambiguitätstoleranz zusammen, manifestieren sich aber doch in jeweils eigener Weise: Metakognition im Sinne eines Bewusstseins der Fehleranfälligkeit und Unzuverlässigkeit, aber auch der Potenziale der eigenen Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsprozesse.

Wer sich aufgrund seines Wissens kompetenter fühlt, ist weniger ambiguitätsavers (vgl. Heath/Tversky 1991) und kann somit realitätsnähere Entscheidungen treffen. Folgende Wissenskategorien sollen hier unterschieden werden: Wissen über Sachverhalte. Gemeint sind hier vor allem Kenntnisse von Fakten, die für ein Verständnis von Globalisierung erforderlich sind, beispielsweise wirtschaftliche und finanzielle Begriffe und Zusammenhänge sowie Kenntnisse über Organisationen und Institutionen. Wissen über Informationsquellen und Beratungsinstitutionen.

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