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By Felix Bühlmann

Die männliche Aufstiegskarriere prägt bis heute unsere Vorstellungen von sozialem Erfolg. Allerdings: Mit der Umorganisierung des marktwirtschaftlichen structures in den 1980er und 90er Jahren geriet dieses Biographiemuster zunehmend unter Druck. Mit einer Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden geht der Autor am Beispiel der Schweiz der Frage nach, wie sich Aufstiegskarrieren gewandelt haben. Er zeigt, wieso die „neue Karriere“ dem Karrieremodell von Finanzspezialisten nachempfunden ist, wie die Aufsteiger ihre Laufbahn wahrnehmen und warum besonders ältere Ingenieure unter den strukturellen Umbrüchen der 1990er litten.

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Ihre Theorie, sich dem Auftrag Barley's anschliessend, die institutionelle mit der interaktiven Sphäre in Bezug zu setzen, thematisiert die Veränderungen der biographischen Orientierungen im Zuge der Biographie selbst. Fischer und Kohli verweisen auf den changierenden doppelten Zeithorizont, konstituiert aus Erfahrungen und Zukunftsentwürfen, der es den sozialen Akteuren erlaubt ihr künftiges Leben mehr oder weniger bewusst und zeitlich mehr oder weniger ausgreifend zu planen. So verändern sich biographische Deutungsmuster in Abhängigkeit von biographischen Ereignissen ständig, ohne dass diese Ereignisse a priori chronologisch hierarchisiert werden können.

Ein zweiter Punkt betrifft die zeitlichen Verlaufsformen des Wandels: handelt es sich tatsächlich um einen plötzlichen und krisenhaften Umbruch? Oder können die Transformationen adäquater als schleichender, ja unsichtbarer Prozess verstanden werden? Drittens geht es um den Inhalt der Veränderungen: Haben sich die Karriereleitern verkürzt, können wir von einer De-kategorisierung der Arbeit sprechen? Verlieren die Großfirmen wirklich an Einfluss, halten neue Rekrutierungs- und Beförderungspraktiken Einzug?

Aus all diesen Gründen versuche ich Aufstiegskarrieren zu verstehen, indem ich eine Gruppe von Akteuren untersuche, die zu Beginn ihres Berufsverlaufes den Wunsch äußern mittels einer Aufstiegskarriere sozial aufzusteigen. Wie und wo lassen sich Leute mit Karriereambitionen finden? In bestimmten Organisationen, wirtschaftlichen Branchen oder Berufen? Inspiriert von Hughes und Co. argumentiere ich, dass es besonders aussichtsreich ist dafür spezifische Berufe in den Blick zu nehmen. Denn gewisse Professionen, so mein Argument, sind strukturell an eine relativ enge Auswahl von möglichen Karrierenverläufen gebunden.

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