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By Achim Bühl Dr. phil. habil. (auth.), Achim Bühl (eds.)

Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass die Vorstellung der alten Genetik, wonach alles durch die Gene bestimmt wird, wissenschaftlich betrachtet am Ende ist. Der Übergang von der alten zur neuen Genetik, vom genetischen Determinismus zur systembiologischen Epi-Genetik ist indes mit großen Verunsicherungen, Suchprozessen und Neuorientierungen verbunden. In transdisziplinärer Zusammenarbeit analysieren die Autoren die aktuellen Erkenntnisse sowie ihre Konsequenzen in bioethischer und risikoanalytischer Hinsicht. Eine kritische Sichtweise aus verschiedenen Blickwinkeln resultiert in einer fundierten Gesamtbetrachtung, die unterschiedliche Anwendungsgebiete der Lebenswissenschaften thematisiert.

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Februar 1957, 2/191, S. 10876 2 Historie der Eugenik 55 in der britischen Zone eine Verordnung über die Wiederaufnahme von Verfahren in Erbgesundheitssachen erlassen wurde. Im Osten Deutschlands hob die Sowjetische Militäradministration das Gesetz am 8. Januar 1946 explizit auf. Es sagt sehr viel über die strafrechtliche Verfolgung der Naziverbrechen im Nachkriegsdeutschland sowie über die „westliche Gesellschaft“ aus, dass die maßgeblichen Verfasser des Gesetzes, Arthur Julius Gütt und Ernst Rüdin, nicht zu den 23 Angeklagten im Nürnberger Ärzteprozess gehörten.

1923, aus der Lehrmittelwerkstatt des Hygiene-Museums (Inventarnr. 2002/1379). org/wiki/Sterilisationsgesetze; Angabe nach: Gisela Bock: Sterilisationspolitik im Nationalsozialismus. Die Planung einer heilen Gesellschaft durch Prävention, in: Klaus 50 Achim Bühl, Von der Eugenik zur Gattaca-Gesellschaft? Zwecks Beurteilung eines Sterilisationsverfahrens wurden sogenannte „Erbgesundheitsgerichte“ geschaffen, in denen Juristen und Mediziner zusammenwirkten. Die Unfruchtbarmachung konnte laut Gesetz der Betroffene oder sein gesetzlicher Vertreter beantragen, der beamtete Arzt oder der Leiter einer Anstalt, in der sich der Betroffene befand.

Der Deutsche Bundestag erklärte erst im Jahre 1998 per Gesetz die von Erbgesundheitsgerichten ergangenen Urteile für ungültig. Zwar konnten Bundesbürger seit 1980 sowie Opfer von Zwangssterilisationen aus den neuen Bundesländern seit 1989 eine einmalige Zahlung sowie monatliche Zuwendungen beantragen, mit den Verfolgten des Naziregimes wurden sie jedoch noch immer nicht gleichgestellt. Sie warten bis heute darauf, als Opfer des deutschen Faschismus anerkannt zu werden. Als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung hat laut Bundesentschädigungsgesetz vom 1.

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