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By Priv.-Doz. Dr. med. Horst P. Schmitt (auth.)

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DIHLMANN, 1960). Reversible Storungen der Proteinsynthese fanden OLKOWSKI (1971) und OLKOWSKI et al. (1972) schon nach 600 R Ganzkorperbestrahlung. In den Versuchen von VASCULESCU et al. (1969, 1970, 1973) waren die schon nach 50 R aufgetretenen geringfiigigen Nervenzellreizungen voll reversibel, wobei sich ein biphasischer Verlauf der Schiidigungszeichen bei liingerer Beobachtungsdauer erwies: Eine Woche nach der Exposition fan den die Untersucher akute Nervenzellschwellungen bei intaktem Kern, der bei mittelgradiger Chromatolyse des Cytoplasmas auch exzentrisch Iiegen konnte.

Der statistische Hinweis von HAYMAKER et a!. , 1964) sprechen dafiir, daB - 35 36 H. P. Schmitt die Annahme eines Zusammenhanges fiir die oben geschilderten intrakraniellen Tumoren trotz der diskutierten Unsicherheiten ebenfalls gerechtfertigt ist. Auch unter den extrakraniellen Tumoren dominierten Sarkome, insbesondere Osteosarkome und embryonale Sarkome (vgl. , 1971). Fiir die intrakraniellen Tumoren durch Bestrahlung gelten sicher einmal Oberlegungen hinsichtlich einer Entstehung auf dem Boden chronisch-entziindlicher Reaktionen und Vernarbungen.

FRANKE et al. (1967) beobachteten nach 750-1000 R konventioneller Strahlen eine Verdichtung des Cytoplasmas markbildender 01igodendrogliazellen, weIche sie ebenfalls fiir den Ausgangspunkt einer Zellschadigung mit der Folge einer Separierung und Zerstorung von Markscheiden ansahen. Massive Veranderungen der Glia, teils progressiver, teils regressiver Natur, beobachteten CAVENESS, CARSTEN, RurZIN und SCHADE (1968) und RUIZIN et al. (1968a) bei - 45 46 H. P. Schmitt Abb. 5: Mononucleare Zelle beim SchaIvorgang der Demyelinisierung wahrend der Latenzphase .

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